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Zwischen Sonne und Jupiter, so nah wie noch nie!

Bis zum 8. März schiebt sich die Erde genau zwischen Sonne und Jupiter.

Es ist das Himmel-Spektakel überhaupt. Damit wird der größte Planet in unserem Sonnensystem in unserem Rücken angestrahlt und am Nachthimmel hell leuchten. Mit seinem Glanz beherrscht er den Nachthimmel  und ist kaum zu übersehen. Mit Sonnenuntergang geht Jupiter im Osten auf. Um Mitternacht sieht man ihn hoch am Südhimmel, und morgens steht er vor Sonnenaufgang am Westhimmel.

Mit „wenigen“ 664 Millionen Kilometern wird Jupiter am 8. März auch die geringste Entfernung zur Erde in seiner Umlaufbahn haben. Das bedeutet, so nah wie selten wird er zu sehen sein.

Schon in einem kleinen Fernglas sind seine vier hellen Monde zu sehen. Sie wurden bereits vor 400 Jahren von Galileo Galilei entdeckt. Sie heißen Io, Europa, Ganymed und Kallisto. Bis auf Europa sind sie alle größer als unser Erdmond. Mit insgesamt mehr als fünf Dutzend Satelliten ist der König der Planeten reich an Monden. Die meisten sind allerdings relativ klein und nur mit großen Teleskopen ersichtlich.

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(Bildquelle: Wikipedia)

 

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