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Weisheitszähne sind nicht so weise

Hello, it’s me. I was wondering if you all have vielleicht bemerkt das ich schon wieder eine ganze Zeit lang nicht gebloggt habe. Ihr wisst ja, wieso. Ich brauche mich nicht zu wiederholen. Nun ist es aber so, dass ich Ferien habe, und das müsste ja eigentlich bedeuten, dass ich garnicht weiß, was ich mit meiner ganzen Freizeit anfangen soll, oder? Falsch. Bis zum Ende dieser Woche muss ich ein Exposé für meine Seminararbeit schreiben, das benotet wird (Ein paar random Wörter damit ihr wisst wo sich mein Thema bewegt: Dystopie/Stephen King/ Horror). Da ich ja leider gerne hoffnungslos prokrastiniere, hat mein Arbeitsprozess eigentlich erst heute richtig angefangen. Ich habe meine vorläufige Inhaltsangabe zu ungefähr einem Drittel. L-l-läuft bei mir! In den nächsten Tagen werde ich vielleicht mal ganz wichtig in der Bücherei herumschwirren und mich in ganz wichtige Bücher von ganz wichtigen Menschen hineinlesen, die ich dann zitieren kann. Denn wie meine Seminarleiterin es formuliert hat: „Ohne Titel hast du nichts zu sagen. Alles was du sagst, muss von Menschen mit Titel, die was zu sagen haben, bestätigt werden.“ So oder so ähnlich hatte sie das, natürlich bewusst übertrieben, formuliert. Heißt für uns, wie für alle anderen, die eine wissenschaftliche Arbeit anfertigen müssen: Ganz viel komisch formulierte wissenschaftliche Sekundärliteratur suchen. So viel Schipass! Ich freue mich. Noch ein FUN Thema: Mir wurden heute die oberen Weisheitszähne gezogen. Und das war ein langer Prozess, weshalb ich jetzt ziemlich froh bin, dass die Dinger endlich hier auf dem Tisch liegen (Meine erste Reaktion: „Das sind ja ganz schöne Oschis!“). Ich hatte schon einmal, ich glaube ungefähr vor einem Monat, einen Termin. Ich war natürlich ziemlich nervös. Als ich mit meiner Mutter in der Praxis ankam, wurde uns gesagt, dass mein Zahnarzt auf sein Knie gefallen ist. Und deswegen nicht arbeiten kann. Ich habe buchstäblich einen Freudentanz aufgeführt, was die nette Dame vom Empfang natürlich amüsiert hat.

Heute also der zweite Anlauf! Diesmal war es sicher, wir hatten davor nochmal in der Praxis angerufen. Ich war noch nervöser, habe genussvoll auf meinem Frühstück herumgekaut, wohlwissend, dass ich die nächsten Stunden wohl nichts mehr sehr nahrhaftes essen würde, bis meine Mutter mich dann zur Praxis fuhr. Ich war im Auto super leise, meine Mutter lächelte mich immer wieder nervös an. Irgendwann kam im Radio einer der vielen Justin Bieber Songs, bei denen heute wohl jeder mitsingen kann, ob Fan oder nicht (nein, ich bin eigentlich kein Fan). Ich war so panisch, dass ich laut mitgröhlte, und meine Mutter hatte einen Blick aufgesetzt, der vermuten ließ, dass sie plante, mich zu enterben. Irgendwann waren wir aber nun angekommen, wir wurden ins Wartezimmer gebeten, …

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