S-400_SAMS_during_the_May_parade_2010

Angst der Nato

Einige Medien haben in den letzten Monaten unter Berufung auf den Chef des Pressedienstes des russischen Wehrbezirks West, Oberst Oleg Kotschetkow, berichtet, dass in dem Wehrbezirk immer weitere Fla-Raketenkopmlexe S-400 Triumph und Fla-Raketenkomplexe „Panzir-S“ stationiert werden. Nach Angaben der US-Zeitschrift wird damit die Luft-Überlegenheit der Nato bedroht.

„S-400 ist das fortgeschrittenste Raketenabwehrsystem und dessen Stationierung entlang der Nato-Grenzen könnte die Fähigkeit der Allianz in Frage stellen, im Falle eines Konfliktes mit Russland zu dominieren, Laut dem Militärexperten Robert Farley können S-400-Anlagen ballistische Raketen zerstören. Die in Kaliningrad (russische Nordwest-Exklave) aufgestellten Waffen dieses Typs könnten Luftoperationen der Nato in Europa bedrohen. Im Falle eines Krieges würden die S-400-Anlagen und andere derartige Systeme die Nato-Fliegerkräfte neutralisieren und dabei die Hauptkräfte des Westens im Krieg untergraben, so Farley.“

Das S-400 Abwehrsystem (Nato-Code SA-21 Growler) ist gegen alle Typen von Flugzeugen über Drohnen bis zu Marschflugkörpern wirksam und kann vor allem taktische Raketen abfangen. Selbst Tarnkappenflugzeuge (Stealth) haben dagegen keine Chance. Jedes System kann gleichzeitig 36 Ziele mit insgesamt 72 Raketen beschießen. Das System ist mit vier Raketentypen kompatibel, die sich in Gewicht und Reichweite unterscheiden. Bislang können die S-400-Systeme Ziele in einer Distanz von 250 km bekämpfen. Mit den neuesten Weiterentwicklungen der Rakete wird die Reichweite beinahe verdoppelt.

Hier, das S400 Triumph Komplex in Aktion:

2 Comments
  • Stefan
    Antworten 10. September 2015 at 13:19

    Also bitte die USA errichten schon seit Jahren Abwehrstellungen auf NATO Boden. Warum sollten die Russen also keine auf ihrem Boden aufstellen.
    Die Nato & USA haben sich vermehrt auf die Entwicklung neuer Kampfflugzeuge konzentriert. Da ist ein Allrounder-Abwehrsystem naheliegend und es hält sich im Gleichgewicht.
    Aber eigentlich schon beeindruckend wie weit fortgeschritten die Technik heutzutage ist. Nur Schade das die neuste Technik in Kriegsmaterial investiert wird.

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