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Ab 2018 kein Facebook unter 16 Jahren erlaubt!

Die anstehende EU-Datenschutzreform scheint der Wirtschaft teuer zu stehen zu kommen.

Ab 2018 werden für alle EU-Bürger die gleiche Regeln gelten. Vier Jahre lang wurde das Thema heiss diskutiert, jetzt wurden die neuen EU-weiten Datenschutzbestimmungen endlich angenommen.

Zur Einführung der sogenannten Datenschutzgrundverordnung könnten demnach zudem einmalig 523 Millionen Euro an Umstellungskosten entstehen. Zudem könnte es für Unternehmen neue Bürokratiekosten in Millardenhöhe bescheren.

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Kinder dürfen ab 2018 nur noch mit Erlaubnis der Eltern Facebook und Twitter konsumieren.

Es wurde noch nicht bekannt gegeben, welche Punkte genau bearbeitet wurden.
Trotzdem sind schon einige dieser Themen bekannt:

  • Kinder und Jugendliche unter 16 dürfen nur noch mit der Erlaubnis ihrer Eltern auf Facebook und Twitter. Einige Länder haben sich eine Ausnahme erstritten. Dort wird das Alter auf 13 gesenkt
  • User sollen mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten bekommen
  • Das „Recht auf Vergessen“ soll fixiert worden sein. EU-Bürger können unnötige Infos über sich aus dem Netz löschen lassen
  • Staaten dürfen Firmen mit bis zu vier Prozent ihres Umsatzes bestrafen, wenn sie gegen Datenschutzgesetze verstoßen, vermeldete Reuters. Bei Konzernen wie Facebook und Google handelt es sich dabei um enorme Summen.
  • Firmen sollen innerhalb von 72 Stunden bekanntgeben müssen, wenn sie gehackt wurde

Bisher hatte jedes Land seine eigenen Regelungen. Damit wird ab 2018 Schluss sein.

Mit dieser Regelung können gerade international fungierende Konzerne leichter zur Rechenschaft gezogen werden.

Genauere Details sollen erst bekannt gegeben werden, wenn das Gesetz, das die Weitergabe von Personendaten an Strafverfolgungsbehörden regelt, ebenfalls beschlossen ist.

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